Auf Kolumbus’ Spuren

Obwohl bereits einige Menschen vor Christopher Kolumbus, ca. um das Jahr 1000 amerikanischen Boden betraten, gilt er als Entdecker des Kontinents, den er im Jahr 1492 betrat. Grund dafür ist, dass die Eroberung Amerikas erst danach durch europäische Nationen begann.
Kolumbus selbst hatte eigentlich vor, einen kürzeren Seeweg nach Indien auf seiner Westroute zu finden, landete dann aber auf den Bahamas in der Karibik. Damals gab es eben noch keine GPS-Geräte oder Wegleistesysteme, die uns heute überall behilflich sind. Egal, wo wir hinfahren möchten, ob wir uns in einem großen Einkaufszentrum befinden, eine neue Stadt erkunden wollen oder uns an einem Flughafen orientieren wollen, helfen uns Navigationsgeräte, Handys mit GPS-Empfang und Digital Signage Geräte an jedem Ort, schnell, einfach und sicher an jedes Ziel zu gelangen.

 

Doch wir fanden es schon immer spannender, ganz ohne technische Hilfsmittel auf Suche zu gehen und entschieden uns daher für einen Tobago Urlaub. Wir wollten die karibischen Inseln nur mit Hilfe von Karten, einem Kompass etc. erkunden und uns nicht nur auf die Technik verlassen. Natürlich setzten wir uns jedoch nicht in ein Schiff, sondern bevorzugten einen Flieger, der uns in einigen Stunden sicher auf der Insel absetzte. Dort angekommen waren wir dann aber auf uns gestellt, was uns aber gar nicht schwer fiel. Denn ohne ein Cache suchen zu müssen, noch ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, ließen wir uns einfach im weichen Sand unter ein Sonnensegel nieder, schauten aufs türkisblaue Meer und dachten daran, wie schön es Kolumbus hier gefunden haben musste, auch wenn er damals noch davon ausging, an der Ostküste Indiens gelandet zu sein. Wir können schon dankbar sein, mittlerweile zu wissen, wo Jamaika, Kuba, Barbados, die Bahamas oder Trinidad und Tobago liegen, sollten uns aber ab und an auch ohne Technik in natürliche Gefilde begeben.

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