Geocaching mit Landkarte, Kompass, Taschenrechner und Lineal

Geocaching macht Spaß, wird ohne GPS-Gerät aber echt zur Herausforderung. Aus diesem Grund haben wir immer ein Notfall-Navi zur Sicherheit dabei, um nirgends auf die falsche Fährte zu gelangen.

Haben Sie als Kind früher gern „Räuber und Gendarm“ oder „Schnitzeljagd“ gespielt? So ungefähr können Sie sich Geocaching vorstellen, das jedoch weniger von Kindern, sondern eher von Erwachsenen ausgeübt wird, die noch ein wenig Spaß und Freude am Entdecken haben wollen. Die Daten zur geografischen Schatzsuche werden dafür im Internet in Foren veröffentlicht und anschließend meist per GPS gesucht. Viel spannender ist jedoch das Suchen ohne dieses Hilfsmittel, also ganz klassisch mit Landkarte, Sextant, Kompass und Co. Ist man nachts unterwegs, kann man sich z.B. auch am Polarstern und anderen Sternen orientieren, der sich in der Verlängerung der Erdachse im Norden befindet. Die Region darunter liegt somit auch geographisch nördlich, sodass man via Karte und Kompass leicht vorankommt. Gefunden wird der Polarstern, indem man als erstes den Großen Wagen sucht und dessen hintere Achse fünfmal verlängert. Der Polarstern stellt dann auch die Deichsel des Kleinen Wagens dar und leuchtet besonders hell. Zur Entfernungsberechnung dient teils auch ein Sextant, mit dem man den Winkel, z.B. Höhenwinkel, zwischen Blickrichtungen und entfernten Objekten bestimmen kann. Zur räumlichen Orientierung kann man zudem auch an Landmarken wenden, also sichtbare topografische Objekte, wie Türme, Kirchen, Berge oder Burgen, die teils auf Karten als Kartenzeichen markiert sind.

Geht man so auf Suche, braucht man nicht unbedingt ein GPS-Gerät, das aber bei Schwierigkeiten gerne behilflich ist, um nicht verzweifelt mitten im Wald stecken zu bleiben. Beim Cache am Zielort handelt es sich dann meist um einen wasserdichten Behälter, in dem sich Tauschgegenstände und ein Logbuch befinden, in dem man sich einträgt. Man versteckt das Geocache wieder und ermöglicht somit anderen Personen, auf Suche zu gehen. Was so spannend an dem Hobby ist und was man noch alles darüber wissen muss, erfahren Sie hier im Blog!

 

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Geocaching ist eine Art Schnitzeljagd mit Schatzsuche. Immer mehr Leute betreiben die fröhliche Sucherei und freuen sich über gefundene Kleinigkeiten. Die Koordinaten des Fundorts können im Internet veröffentlicht und von anderen eingesehen werden.

Warum verreisen wir? Die meisten Menschen würden jetzt wohl sagen: Um zu entspannen und eine andere Region kennenzulernen. Klingt erst einmal gut. Doch meist wird das Ganze vor Ort dann nur auf das Erste, also das Entspannen, beschränkt, vor allem, wenn man sich für Urlaub am Meer entschieden hat.

Aus dem Urlaub eine Schnitzeljagd machen

Meine Frau Adelheid und ich wollten das moderne Geocaching mal anderweitig ausprobieren, wozu wir Freunde aus Polen um Hilfe baten, als diese zu Besuch bei uns waren. Denn irgendwie war uns die Schnitzeljagd mittlerweile oft zu langweilig und da wir gerade Urlaub hatten, wollten wir beides bestens miteinander verknüpfen.

Fernreisen stehen bei vielen Deutschen hoch im Kurs, obwohl sie gar nicht sein müssten.

Die Gäste auf die Suche schicken

Geocaching ist übrigens auch eine schöne Idee zur Unterhaltung der Gäste bei verschiedenen Festivitäten. Da könnte z. B. ein schöner Preis irgendwo in der Gegend versteckt werden und die Gäste mit Koordinaten, Landkarten oder sonstigen Hinweisen bewaffnet, danach auf die Suche geschickt werden.